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Hausgeburt oder Krankenhaus in Wien – wie du deine Entscheidung findest

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Wohin zur Geburt?

Schwanger – und jetzt?


Eine der ersten Fragen, die sich viele Frauen stellen, ist: Wo möchte ich mein Kind zur Welt bringen?


Die meisten von uns tragen bereits ein inneres Bild von Geburt in sich. Geprägt durch die Geschichten der eigenen Geburt, Erzählungen von Freundinnen oder Darstellungen aus Filmen. Und weil die meisten Geburten heute im Krankenhaus stattfinden, ist das oft auch der erste Gedanke.

Doch genau hier darfst du innehalten.


Die Entscheidung für deinen Geburtsort in Wien – ob Hausgeburt oder Krankenhaus – darf bewusst getroffen werden.


Gebärende Frau während der Wehen im Bett, begleitet von Partner, Doula und Hebamme – Geburtsfotografie in Wien

Eine Entscheidung, die bleibt

Die Geburt deines Kindes ist ein einmaliges Erlebnis. Etwas, an das du dich dein Leben lang erinnern wirst. Oft sogar intensiver als an viele andere große Ereignisse.

Deshalb darfst du dir Zeit nehmen. Zeit, um hin zu spüren, zu hinterfragen und herauszufinden, was sich für dich wirklich stimmig anfühlt.


Du wirst viele Meinungen hören. Gut gemeinte Ratschläge, Zweifel, vielleicht auch Kritik. Versuche, dich davon nicht verunsichern zu lassen.

Diese Entscheidung gehört dir.


Natürlich ist es wichtig, dass sich auch dein Partner oder deine Partnerin wohlfühlt – aber an erster Stelle steht dein Gefühl von Sicherheit.



Hausgeburt in Wien – was du darüber wissen solltest

Früher war es ganz selbstverständlich, Kinder zu Hause zu gebären. Heute sind es in Wien nur noch etwa 2 %.


Neugeborenes Baby beim ersten Stillen direkt nach der Geburt – emotionale Geburtsfotografie in Wien

Viele Frauen haben Sorge, im Fall von Komplikationen nicht ausreichend versorgt zu sein. Das ist verständlich.

Was oft übersehen wird: Hausgeburtshebammen sind speziell dafür ausgebildet, Abweichungen früh zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.



In Ländern, in denen Hausgeburten häufiger sind, zeigen Studien, dass sie bei gesunden Schwangerschaften ebenso sicher sein können wie Geburten im Krankenhaus.

Außerdem wird im Vorfeld sorgfältig abgeklärt, ob eine Hausgeburt in Wien für dich überhaupt infrage kommt.


Vorteile einer Hausgeburt

Für viele Frauen ist der größte Vorteil das Gefühl von Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Du bist in deiner gewohnten Umgebung. Du kannst dich frei bewegen. Und dein Wochenbett beginnt direkt zu Hause.


Viele Frauen erzählen mir, wie besonders es ist, nach der Geburt im eigenen Raum anzukommen – in die eigene Dusche zu steigen oder sich ins eigene Bett zu legen.



Mögliche Herausforderungen einer Hausgeburt

Natürlich gibt es auch Punkte, die du bedenken darfst.


Manche Frauen haben Sorge, zu laut zu sein – besonders nachts. In der Praxis ist das jedoch selten ein Problem.

Auch der Gedanke an „Unordnung“ beschäftigt viele. Hier kann ich dich beruhigen: In den meisten Fällen kümmert sich die Hebamme auch um das Aufräumen.


Nabelschnur wird nach der Geburt durchtrennt, Baby im Hautkontakt bei der Mutter – Geburtsfotografie in Wien

Wichtiger ist oft die Zeit danach.

Zu Hause ist es meist ruhiger als im Krankenhaus. Für manche ist das genau richtig – andere empfinden es als ungewohnt oder still. Deshalb ist Unterstützung besonders wichtig. Dein Partner oder deine Partnerin, Familie oder auch eine Doula können hier eine wertvolle Begleitung sein. Melde dich gerne bei mir falls du Interesse an einer Wochenbettbegleitung in Wien oder Niederösterreich hast.


Und ein kleiner Hinweis: Lade nur Menschen ein, bei denen du dich wirklich wohlfühlst. Menschen die kommen um dich zu unterstützen, nicht nur um das Baby zu halten.


Geburt im Krankenhaus in Wien

Die meisten Frauen entscheiden sich für eine Geburt im Krankenhaus in Wien – und das ist absolut verständlich.


Auch hier gibt es Unterschiede:

  • öffentlich oder privat

  • mit eigener Hebamme oder ohne

  • großes oder kleines Haus


Wenn du ein bestimmtes Krankenhaus bevorzugst, kann eine Wahlhebamme sinnvoll sein. Sie ermöglicht oft eine kontinuierlichere Betreuung während der Geburt.


Gerade in Wien ist es wichtig, sich früh zu informieren, da viele Plätze schnell vergeben sind.



Geburtshaus in Wien – ein möglicher Mittelweg

Wenn du dir mehr Ruhe und Privatsphäre wünschst als im Krankenhaus, aber nicht zu Hause gebären möchtest, kann ein Geburtshaus eine gute Alternative sein.


In und rund um Wien gibt es Möglichkeiten wie das Geburtshaus „von Anfang an“ im 13. Bezirk in Wien, das Presshaus in Niederösterreich oder das Geburtshaus "Juno" im Burgenland.


Hier begleiten dich erfahrene Hebammen in einer ruhigen Umgebung, mit einem klaren Fokus auf natürliche Geburt und individuelle Betreuung.



Die wichtigste Frage: Wo fühlst du dich sicher?

Am Ende ist das der entscheidende Punkt.

Nicht Statistiken. Nicht Meinungen. Sondern dein Gefühl.


Wo kannst du loslassen? Wo fühlt sich dein Körper sicher an?

Denn genau dieses Gefühl hat einen großen Einfluss auf den Geburtsverlauf.


Dein Geburtsteam

Nicht nur der Ort ist wichtig – sondern auch die Menschen an deiner Seite.


Doula unterstützt eine Frau während der Geburt mit den Wehen – Geburtsbegleitung und Geburtsfotografie in Wien

Eine Hebamme, bei der du dich gesehen fühlst.Ein Partner oder eine Partnerin, die dich unterstützt. Und vielleicht auch eine Doula.



Als Doula begleite ich dich kontinuierlich durch die Geburt. Ich halte Raum, bleibe an deiner Seite und unterstütze dich dabei, in deiner eigenen Kraft zu bleiben.

Ich ersetze keine medizinische Betreuung – sondern ergänze sie um emotionale Stabilität und Präsenz.


Möchtest du eine Doula oder eine Geburtsfotografin an deiner Seite haben ist die Wahl des Geburtsortes umso wichtiger. Nicht überall wird eine zweite Begleitperson akzeptiert.

Bei einer Hausgeburt, im Geburtshaus und auch in privaten Häusern ist es jedoch nie ein Problem. Informiere dich gerne rechtzeitig.


Deinen Geburtsort in Wien bewusst wählen

Sobald du weißt, dass du schwanger bist, kannst du beginnen, dich mit deinem Geburtsort auseinanderzusetzen.

Informiere dich über Möglichkeiten in Wien. Sprich mit Hebammen. Stelle Fragen. Auch dann, wenn du dir noch unsicher bist. Oder besonders dann.


Viele Angebote – besonders Hausgeburtshebammen oder Wahlhebammen – sind früh ausgebucht.


Neugeborenes Baby mit kleinen Füßen im Tuch getragen – inniger Moment nach der Geburt, Geburtsfotografie in Wien

Finale Entscheidung - Hausgeburt oder Geburt im Krankenhaus in Wien?

Versuche dich nicht unter Druck zu setzen. Du musst nicht sofort die perfekte Entscheidung treffen.

Nimm dir Zeit. Hör auf dein Gefühl. Und erlaube dir, deinen eigenen Weg zu finden. So findest du den Ort – und die Menschen – bei denen du dich wirklich sicher fühlst.



Und solltest du dich kurzfristig doch noch anders entscheiden wollen findet sich auch hier oft noch eine Möglichkeit.


Ich wünsche dir eine Schwangerschaft, in der du dich getragen fühlst. Und eine Geburt, an die du dich dein Leben lang gerne erinnerst.


Wenn du spürst, dass dir bei dieser Entscheidung ein Gespräch guttun würde, melde dich gerne bei mir. In einem unverbindlichen Kennenlernen schauen wir gemeinsam, was sich für dich stimmig anfühlt.


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Sandra Sarita Schuh
Energetikerin & Fotografin
Wochenbett- & Geburts-Doula und -Fotografin

Antonigasse 37, 1180 Wien, Österreich
+43/664 910 84 83
kontakt@sarita.at

© 2026 Sandra Sarita Schuh

Fotos by © Sandra Sarita Schuh, Manuela Schauer, Bettina Schütz, Julia Esslinger, Romana Malouff

Rechtlicher Hinweis:
Ich bin als Doula tätig und erbringe keine medizinischen Leistungen. Meine Begleitung ersetzt weder die Betreuung durch eine Hebamme noch durch Ärzt:innen oder anderes medizinisches Fachpersonal. Ich stelle keine Diagnosen, führe keine therapeutischen oder heilkundlichen Behandlungen durch und biete keine medizinischen oder massage­therapeutischen Leistungen an.

Bei gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischen Fragestellungen ist stets eine entsprechend qualifizierte Fachperson zu konsultieren. Auf Wunsch unterstütze ich bei der Suche nach geeigneten Hebammen oder anderen qualifizierten Fachpersonen.

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